Seit 2023 erkunden Bürgerinnen und Bürger – die Neuen Auftraggeber von Friedland – gemeinsam mit der Künstlerin Mariana Castillo Deball die alten Verbindungswege zwischen den Dörfern von Friedland in der Niederlausitz. Sieben Wege haben sie so gemeinsam gefunden und festgelegt – sie verbinden alle 16 Ortsteile der weitläufigen Stadt miteinander.
Beim Wandern entstehen Gespräche über Orte, Natur und Geschichte der Region. Daraus sind zehn Hörstücke und eine Karte entstanden. Viel Spaß beim Entdecken!
Seit 2023 erkunden Bürgerinnen und Bürger – die Neuen Auftraggeber von Friedland – gemeinsam mit der Künstlerin Mariana Castillo Deball die alten Verbindungswege zwischen den Dörfern von Friedland in der Niederlausitz. Sieben Wege haben sie so gemeinsam gefunden und festgelegt – sie verbinden alle 16 Ortsteile der weitläufigen Stadt miteinander.
Beim Wandern entstehen Gespräche über Orte, Natur und Geschichte der Region. Daraus sind zehn Hörstücke und eine Karte entstanden. Viel Spaß beim Entdecken!
Taucht ein in die vielfältigen Geschichten aus Friedland. 2025 haben wir entlang der alten Verbindungswege Erinnerungen, Begegnungen und Erlebnisse gesammelt. Aus diesen Stimmen und Geschichten hat der Radiomacher und Soundkünstler Norbert Lang zehn Hörstücke entwickelt. Unterstützt wurde er dabei vom Akustiker Florian Jankowsky.
Das Projekt folgt der Methode "Neue Auftraggeber - Kunst im Bürgerauftrag": Nicht Institutionen, sondern Menschen aus der Gemeinschaft geben hier Kunst in Auftrag - für ihren Ort, ihre Wege, ihre Geschichten.
Hier findet ihr die Broschüre zum Download
Mariana Castillo Deball ist eine Künstlerin, die neben Skulpturen auch Performances, Zeichnungen, Filme und Installationen schafft. Sie verbindet in ihrem Werk Kunst und Forschung und hat ein besonderes Interesse an den Spuren, die Geschichte hinterlässt. Dabei kann es um Archäologie genauso wie um Gebrauchsspuren gehen. Mariana Castillo Deball ist in Mexiko-Stadt geboren, lebt in Berlin und ist Professorin für Bildhauerei an der Kunstakademie Münster. Ihre Kunst wird weltweit ausgestellt.
Als „Neue Auftraggeber“ können Menschen ein gemeinnütziges Kunstwerk für ihr lokales Umfeld in Auftrag geben. Anlass ist immer ein dringliches gemeinsames Anliegen. Erfahrene Künstler*innen reagieren mit neuen Werken darauf. Expert*innen für Kunst im Bürgerauftrag – die Mediator*innen – beraten auf dem gesamten Weg. Weitere Informationen: www.neueauftraggeber.de
... eine Gruppe engagierter Menschen aus verschiedenen Ortsteilen, die seit 2021 das Projekt gemeinsam mit der Künstlerin entwickeln und umsetzen: Giuliana Giorgi (Chossewitz), Florian Jankowsky (Pieskow), Josef Lewe (Friedland), Jana Nowka (Zeust) und Heidrun Sradnick (Leißnitz). Unterstützt wurde die Arbeit von zahlreichen Menschen aus den Ortsteilen, insbesondere von Udo Richter (Lindow) und Torsten Spitz (Naturwacht Weichensdorf) sowie von der Stadt Friedland. Sophia Trollmann begleitet die Neuen Auftraggeber von Friedland als Mediatorin.
Dank
Dieses Projekt wäre ohne die ideelle und finanzielle Unterstützung vieler Menschen nicht möglich gewesen. Über viele Jahre haben sie es begleitet – mit persönlichem Engagement, Ausdauer und dem Glauben daran, dass es gelingt. Dafür sind wir von Herzen dankbar: dem Brandenburgischen Kunstverein e.V., Gerrit Gohlke, Lea Kontak, Hanno Pape, Victoria Tomaschko und Joachim Winckler – und allen, die seit vielen Jahren mit uns gewandert sind, ihre Geschichten geteilt oder das Projekt auf ihre Weise unterstützt haben. Sie haben uns immer wieder Mut und Energie zum Weitermachen geschenkt.
Das Projekt folgt der Methode "Neue Auftraggeber - Kunst im Bürgerauftrag": Nicht Institutionen, sondern Menschen aus der Gemeinschaft geben hier Kunst in Auftrag - für ihren Ort, ihre Wege, ihre Geschichten.
Mehr über den Prozess und das Projekt findet ihr in diesem Heft:
Hier findet ihr die Broschüre zum Download
Mariana Castillo Deball ist eine Künstlerin, die neben Skulpturen auch Performances, Zeichnungen, Filme und Installationen schafft. Sie verbindet in ihrem Werk Kunst und Forschung und hat ein besonderes Interesse an den Spuren, die Geschichte hinterlässt. Dabei kann es um Archäologie genauso wie um Gebrauchsspuren gehen. Mariana Castillo Deball ist in Mexiko-Stadt geboren, lebt in Berlin und ist Professorin für Bildhauerei an der Kunstakademie Münster. Ihre Kunst wird weltweit ausgestellt.
Als „Neue Auftraggeber“ können Menschen ein gemeinnütziges Kunstwerk für ihr lokales Umfeld in Auftrag geben. Anlass ist immer ein dringliches gemeinsames Anliegen. Erfahrene Künstler*innen reagieren mit neuen Werken darauf. Expert*innen für Kunst im Bürgerauftrag – die Mediator*innen – beraten auf dem gesamten Weg.
Ob beim Wandern, beim Zuhören oder beim Weitererzählen: Wir freuen uns über alle, die Lust haben, dabei zu sein.
Infos und Kontakt: trollmann (at) neueauftraggeber.de
Hier eintragen und keine Wanderung mehr verpassen. Wir verschicken eine kurze Mail, wenn die nächste Wanderung ansteht.
Die Neuen Auftraggeber von Friedland sind...
...eine Gruppe engagierter Menschen aus verschiedenen Ortsteilen, die seit 2021 das Projekt gemeinsam mit der Künstlerin entwickeln und umsetzen: Giuliana Giorgi (Chossewitz), Florian Jankowsky (Pieskow), Josef Lewe (Friedland), Jana Nowka (Zeust) und Heidrun Sradnick (Leißnitz). Unterstützt wurde die Arbeit von zahlreichen Menschen aus den Ortsteilen, insbesondere von Udo Richter (Lindow) und Torsten Spitz (Naturwacht Weichensdorf) sowie von der Stadt Friedland. Sophia Trollmann begleitet die Neuen Auftraggeber von Friedland als Mediatorin.
Dank
Dieses Projekt wäre ohne die ideelle und finanzielle Unterstützung vieler Menschen nicht möglich gewesen. Über viele Jahre haben sie es begleitet – mit persönlichem Engagement, Ausdauer und dem Glauben daran, dass es gelingt. Dafür sind wir von Herzen dankbar: dem Brandenburgischen Kunstverein e.V., Gerrit Gohlke, Lea Kontak, Hanno Pape, Victoria Tomaschko und Joachim Winckler – und allen, die seit vielen Jahren mit uns gewandert sind, ihre Geschichten geteilt oder das Projekt auf ihre Weise unterstützt haben. Sie haben uns immer wieder Mut und Energie zum Weitermachen geschenkt.
Die Hörstücke, die Karten und die Website wurden gefördert durch den Fonds Soziokultur.
Das Projekt wurde initiiert im Rahmen der Pilotphase Neue Auftraggeber in Deutschland (2017–2022), gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Weitere Partner bei der Umsetzung verschiedener Prozessschritte waren die Bundeszentrale für politische Bildung – Programm Miteinander Reden, der Brandenburgischer Kunstverein e.V., die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (Machen!2021).
Die Hörstücke, die Karten und die Website wurden gefördert durch den Fonds Soziokultur.
Das Projekt wurde initiiert im Rahmen der Pilotphase Neue Auftraggeber in Deutschland (2017–2022), gefördert von der Kulturstiftung des Bundes.
Weitere Partner bei der Umsetzung verschiedener Prozessschritte waren die Bundeszentrale für politische Bildung – Programm Miteinander Reden, der Brandenburgische Kunstverein e.V., die Staatsministerin und Beauftragte der Bundesregierung für Ostdeutschland in Kooperation mit der Deutschen Stiftung für Engagement und Ehrenamt (Machen!2021).